Krieg mit Kartonwaffen
Dienstag, 13. Juli 2010
via @rhinnen
via @rhinnen
Nebst der Spezialfinanzierung für Aufgaben im Luftverkehr wurde auch noch über ein Verbot für Kriegsmaterialexport abgestummen.
Um was ging es überhaupt in dieser Volksinitiative der GsoA. Ich erlaube mir eine neutrale Stelle zu zitieren:
Heute braucht es für Herstellung, Handel und Ausfuhr von Kriegsmaterial Bewilligungen vom Bund. Diese werden erteilt, sofern die Geschäfte nicht mit dem Völkerrecht oder der Schweizer Aussenpolitik in Konflikt stehen.
Die Initiative will die Aus- und Durchfuhr, den Handel sowie die Vermittlung von Geschäften mit Kriegsmaterial und militärischen Gütern verbieten. Betroffen von diesem Verbot wären insbesondere Waffen, Munition, rein militärisch nutzbare Güter wie z.B. Flugzeuge mit Aufhängepunkten für Waffen, sowie Technologien bzw. Baupläne für die Herstellung von solchen Gütern.
Ausgenommen von diesem Verbot wären Entminungsgeräte und Waffen (inkl. Munition), die nur als Sport- oder Jagdwaffen genutzt werden können. Zudem dürften Behörden (z.B. Polizei oder Armee) Waffen etc. für Auslandeinsätze ausführen, sofern sie diese wieder in die Schweiz zurücknehmen.
Zusätzlich zum Verbot will die Initiative den Bund verpflichten, internationale Abrüstungsbestrebungen und Rüstungskontrollen zu fördern. Weiter soll der Bund auch vom Verbot betroffene Regionen und Arbeitnehmer während 10 Jahren unterstützen.
Die Initiative wurde klar abgelehnt und sieht grafisch hergerichtet auf einer Schweizerkarte folgendermassen aus:
Die Abstimmung wurde mit 68.2% Nein-Stimmen den Bach runtergeschickt und dass bei einer Stimmbeteiligung von 52.7%.
Meine Meinung dazu:
