Posts Tagged ‘Schlafen’



Zu viel auf einmal

Mittwoch, 25. August 2010

So siehts bei mir momentan aus. Ich will sehr viel auf einmal, wie z.B:

  • 100% Arbeiten und die Schmerzmittel komplett absetzen
  • Kraft- und Ausdauerübungen machen ohne die Schmerzmitteldosis zu erhöhen
  • grosse Schritte vorwärts machen in der Physiotherapie

Doch alles zusammen auf einmal – merk ich jetzt – ist zu viel. Hätte ich kleine Schritte vorwärts gemacht, würd ich höchst wahrscheinlich schneller ein Resultat fühlen. Doch alles Gleichzeitig verlangsam das Prozedere, dafür kann ich sagen:

ICH FANGE WIEDER AN ZU LEBEN :-) !!!

Doch ich bin positiv eingestellt, dass es gut wird. Zudem soll Ende September eine Kontrolle der Schuheinlage, inkl. Vermessung der Beine stattfinden *freu*






Als ich noch jung war

Dienstag, 24. August 2010

Hier zum ersten Teil und zur Einleitung, zum zweiten Teil und da der Link zum dritten Teil.


Heute mit dem Wochenendausflug nach Interlaken im 2008

Im Freilichtmuseum Ballenberg stiess ich schnell mal an die Grenze :-)

Von der kurzen Nacht und dem vielen Eindrücke sammeln im Freilichtmuseum bin ich auf dem Weg – Brünigpass verschlafen – nach Luzern Erstlassmässig am Energietanken.






Mich beschäftigts!

Donnerstag, 05. August 2010

Am 23. Juni 2010 habe ich untenstehenden Teil geschrieben und als Entwurf gespeichert. Irgendwie war ich damals nicht bereit diesen sofort zu veröffentlichen. In der Zwischenzeit habe ich einen Artikel bei Claudio Schwarz gelesen und auch kommentiert, habe meine Entwürfe nochmals durchgeschaut und bin an diesem hängen geblieben. Wieder herumstudiert was ich anders schreiben soll damit es Internetkomform ist – gibts das? Bin aber doch zum Schluss gekommen, dass ich den Text nicht ändere und stattdessen nur Ergänzungen in Grün anbringe.


Seit heute früh. Jetzt während dem schreiben auch noch.
Ich kann aber nicht genau sagen, was mich so stark beschäftigt. Habe ich zuviel geschlafen, dass mein Kopf genügend Energie hat um noch soviel zu überlegen?

Mir fallen da zu viele Themen ein…

1. Wie sieht meine Zukunft im Beruf aus?

  • Seit Montag weiss ich, dass ein Projektleiter bei uns in der Abteilung gekündet hat und uns auf Ende September verlässt. Er hat ein Angebot als Geschäftsführer bekommen durch andere Teilnehmer in einer Weiterbildung welche er in Kürze abschliessen wird.
  • Seit heute weiss ich auch, dass ein Freund, mit ihm zusammen habe ich vier Jahre die Ausbildung – drei davon in der selben Firma – durchgestanden, zusammen für die Lehrabschlussprüfung gelernt, verschiedenes gefeiert, interessante Gespärche geführt, etc. gekündet hat und auf Ende August die Elektrobranche hinter sich lässt.
  • Am Dienstag habe ich von einem Klassenkameraden aus der Lehre erfahren, dass er bereits als Sicherheitsberater/Sachbearbeiter (=> zwei Ausbildungen mehr als ich) arbeitet und bald zum Projektleiter aufsteigen wird.
  • Ich stehe da, schaue zu wie sich die Arbeitswelt um mich herum verändert und weiss selber nicht in welche Richtung ich mich Weiterbilden soll.

2. Wie lange bin ich noch durch meine Schmerzen eingeschränkt?

  • Gestern Abend musste ich wieder feststellen, dass es zuviel war. Am Nachmittag etwas mehr als anderthalb Stunden Zuhause rumgelegen und danach das Auditorium (grosser Raum mit digitalem Schnick-Schnack) eingerichtet für die Abteilungsinformationen an alle unsere Abteilungsmitarbeiter und im Anschluss die zweite Hälfte des Frankreich-Südafrika Match’s zu schauen. Zuhause war ich erst wieder nach 19:00 Uhr. Die ganze Zeit auf den Beinen hat mir ganz schön zu schaffen und müde gemacht. Um ca. 21:30 Uhr war ich bereits mit Schmerzpflaster an den Waden und Fussgelenken und Schlafmittel im Bett am wälzen und den Schlaf suchen.
  • Wie lange hab ich noch Schmerzen in den Beinen?
  • Wie lang noch kann ich mich nicht sportlich betätigen und meinen Hobbies nachgehen? => Physiotherapeutin hat mir heute erlaubt ins Fitnesscenter zu gehen und den Crosstrainer oder das Velo für Ausdauertrainings zu benutzen und eingeschränkt für die Beine Kräftigungsübungen zu machen.
  • Wie oft muss ich noch Absagen an Freunde erteilen für Aktivitäten bei denen ich gerne dabei wäre?
  • Wann gehe ich in die Ferien welche ich geniessen darf und kann? Meine letzten Ferien waren im Februar und von geniessen war mit den Schmerzen nicht die rede. Irgendwie möchte ich in die Ferien gehen (nicht unbedingt alleine siehe Thema unten) und diese auch geniessen können.

3. Wann darf ich eine Beziehung haben?

  • Darüber denkt mein Kopf immer wieder nach wenn ich nach einem gemütlichen Anlass im Freundeskreis wieder alleine bin und gesehen habe, wie es in einer Beziehung sein könnte.
  • Auch wenn ich wieder einmal Beziehungstherapeut bin und jemandem helfen konnte frag ich mich…
  • Ob mir irgendwann die richtige Frau den Weg kreuzt? UND ich den Mut finden werde um das Richtige zu sagen… oder es eine Story wie vor kurzem gibt?

Ja ich weiss ich hab einen Dachschaden, dass hier zu schreiben. Ich musste es aber los werden…






Nicht mein Morgen

Dienstag, 27. Juli 2010
  • Aufstehen nach dem dritten abgehenden Wecker – sowieso das mühsamste am Tag
  • Zu hoher Blutzucker am Morgen – ergibt bei mir zusätzlich einen schlechten Start inkl. Kopfschmerzen
  • Beim öffnen der Geschirrwaschmaschine um das Frühstückgeschirr einzuräumen bin ich so blöd gestanden, dass der zu öffnende Deckel mit der Ecke mir genau zwischen Schienbein und Wade gedonnert ist.
  • Beim Versuch die Haustüre zu greifen und schliessen bin ich mit dem Handrücken voll gegen die Türknaufkante gedonnert.
  • Aus der Tiefgarage gelaufen und fast am Haupteingang bemerkt, dass ich mein Badge noch im Auto liegen hab. Nochmals umgekehrt und geholt.

Was kommt wohl noch alles?






Bald Weihnachten

Mittwoch, 30. Juni 2010

Die erste Hälfte des Jahres 2010 ist um. Zurückschauen möchte ich nicht da die Zukunft um einiges interessanter wird als das Vergangene. Auch gibts keine super Liste mit Punkten die ich an Silvester abgearbeitet haben muss.

Also was erwarte ich von den nächsten sechs Monaten im gesundheitlichen Bereich?

  • Tramal in allen Medikamentenformen komplett absetzen
  • Trittico, welches ich zum einschlafen und gut schlafen zur Zeit benutzen darf, wieder abzusetzen
  • keine Schmerzen mehr in den Beinen und Fussgelenken
  • grosse Fortschritte in der Physiotherapie machen
  • körperlich wieder fitter zu werden
  • den Diabetes weiterhin im Griff zu haben und noch besser einstellen zu können
  • wieder 100% Arbeiten zu können

Ansonsten erwarte ich:

  • tolle Bilder mit meiner neuen Canon EOS 500D zu machen
  • das neue iPhone 4 als Nachfolgermodell meines 3G
  • mein Arbeitsumfeld nicht in zu grossen Veränderungen
  • tolle Ausflüge und/oder Anlässe mit Twitterer, Blogger, Freunden, Familie, etc.
  • neue Bekannt-/Freundschaften

Die Listen sind und können nicht vollständig sein. Das Leben ist viel zu unberechenbar – das machts auch schön :-)






Rüebli anstatt Schokolade

Dienstag, 15. Juni 2010

Gestern Nachmittag habe ich das erste Mal nach der Physiotherapie gearbeitet. Die halbe Stunde Therapie war ab 11:30  Uhr. Danach musste ich mich zuerst wieder ein paar Minuten regenerieren: zu Atem kommen und meine Beinmuskulatur entspannen lassen. Zum Auto schleichen – laufen konnte ich dieses Bewegung von kleinen und langsamen Schritten nicht nennen – nach Hause fahren und liegen. Erst um 15:30 Uhr war ich wieder am Arbeitsplatz. Also knappe drei Stunden liegen dazwischen haben genügt, dass ich danach nochmals anderthalb Stunden arbeiten konnte.

Du hast dich jetzt sicher gefragt, was der Titel mit obigen Text auf sich hat? Hier kommt die Auflösung: Meine Physiotherapeutin sagte während der Therapie letzte Woche, dass sie Salat und Schokolade (ich glaub, dass es das Menu war) zum Mittagessen habe und die Schokolade hätte sie geschenkt bekommen. Auch meinte Sie, Sie hätte lieber ein Rüebli… Gestern am Morgen konnte ich mich noch daran errinnern und so bekam sie ein Rüebli :-)






Es geht

Montag, 07. Juni 2010

… aufwärts. Zwar nur langsam aber immer noch stetig. Seit drei Wochen arbeite ich am Nachmittag wieder anderhalb Stunden im Büro. Das geht eigentlich ganz gut. Ich merke am Nachmittag schnell einmal, dass die Schmerzen stärker werden als am Morgen. Lang aber nicht so stark wie zu beginn dieses Jahres.

In der Physiotherapie geht es auch aufwärts. Die drei Übungen mit je zweimal zwölf Wiederholungen habe ich die letzten zwei Wochen gut ausführen können. Die Schmerzen hielten sich im Rahmen, nur der Muskelkater hat sich gemeldet.
Letzten Donnerstag durfte ich die Wiederholungszahl um je drei Übungen steigern und ich war gleich ganz K.O. Nach der letzten Physiotherapie musste ich mich zuerst 10 Minuten hinsetzen bevor ich nach Hause gehen konnte. Heute brauchte ich nicht so eine lang Pause. Dafür Schmerzen die Beine und Fussgelenke jetzt wieder mehr und der Muskelkater hält bis am Morgen danach an… Auch das wird vorbeigehen und wieder besser werden – hoffe ich. Darum sind an Tagen an welche die Physiotherapie über Mittag stattfindet am Nachmittag nur herumliegen angesagt. Kein Arbeiten und ja nicht zuviel Bewegen ;-)

Auch habe ich an Auffahrt, also vor drei Wochen meine Schmerzmitteldosis halbiert. Die 24h-Dosis von 200mg auf 100mg Tramadol. und die Dosis um Schmerzspitzen abzudecken von 200mg Tramadol und 4g Dafalgan auf 100mg Tramadol und 2g Dafalgan. Als nächsten Schritt werde ich die 24h-Dosis absetzen und schauen was passiert. Danach auch langsam der Rest.

Mein grosses Ziel ist es bis im Herbst wieder 100% Arbeiten zu können, mich sportlich wieder aktiver zu betätigen und keine (grossen) Einschränkungen betreffend den Schmerzen zu haben.






Es geht (zügig) aufwärts

Dienstag, 18. Mai 2010

Die Begleitung durch das Jobcoaching ist zu Ende. Mindestens haben die Jobcoachin und ich das Heute beschlossen! Darüber bin ich überhaupt nicht böse. Da es mir bis jetzt nichts gebracht hat und in naher Zukunft auch nichts bringen wird ist es nur sinnvoll damit ich Zeit und die IV Geld spart…
Was dadurch geschieht mit den Leistungen durch die Taggeldversicherung werde ich sehen. Wobei diese ja nicht zuständig ist für die Kosten durch die Jobcoachin sondern nur für meinen Erwerbsausfall.

Anderseits kann ich fast wöchentlich Besserungen spüren und sehen:

  • Einerseits gehts mit den Übungen in der Physio und Zuhause besser. Die Beine werden langsam und stetig stabiler.
  • Ich habe die 24-Stunden-Dosis halbiert von 200mg auf 100mg Tramadol halbiert. Was aussergewöhnlich gut ist und mir nur zugute kommen kann!
  • Den Versuch mit der Arbeitssteigerung habe ich diese Woche selber in Angriff genommen. Heute durchgehend bis um 13:00 Uhr gearbeitet. Morgen und am Freitag als Ziel am Nachmittag von 14:30 oder 15:00 bis 16:00 Uhr und wenn es gut geht sogar bis 16:30 Uhr!

Habe mir sogar erlaubt meinem Personalchef zu sagen, dass ich möglichst bis im Herbst – wobei Herbst ja ein sehr dehnbarer Begriff ist – wieder 100% arbeiten will. Die Jobcoachin leitet diese Aussage nun auch an die Taggeldversicherung und IV weiter! Morgenfrüh muss ich meinen direkten Vorgesetzten noch darüber Informieren :-)






Laien fällen Entscheide: von der Materie aber keine Ahnung!

Mittwoch, 05. Mai 2010

Gestern hatte ich das erste Gespräch mit der Jobcoachin. Daraus resultieren folgende paar Punkte:

  1. Es wird wieder an meinem Diabetes, die Ernährungs- und Therapienart herumgenörgelt.
    Siehe ausführliche Erklärung weiter unten.
  2. Der Liegearbeitsplatz wird nicht weitergeführt.
    Probleme daraus haben sich ja ergeben und sind im verlinkten Artikel nachzulesen.
  3. Es wird abgewartet was mit den Schuheinlagen passiert bevor weitere Versuche ausprobiert werden.
    Das find ich den vernünftigsten Entscheid bis anhin.
  4. Ich darf mir wieder anhören, dass mir die Taggeldleistung schon bald gestrichen wird und es fraglich ist, ob die IV zahlt und ich damit in finanzielle Schwierigkeiten komme.
    Wie kann die Jobcoachin wissen, dass ich in finanzielle Schwierigkeiten kommen werde, wenn Sie nicht weiss wie mein persönliches Umfeld, mein Wohnen und Leben aussieht? Muss ich mir solche Drohungen gefallen lassen?
  5. Die Taggeldversicherung, die IV, mein Chef und der Personalchef wussten vor dem ersten offiziellen Bericht der Jobcoachin bescheid, dass ich unzufrieden mit der ganzen Jobcoachin-Geschichte bin.
    Meine bösen aber sachlichen Schreiben werden immer schneller :-)

Wahrscheinlich kommt jetzt wieder was ins Rollen! Ob es gut oder schlecht für mich ist wird sich zeigen.


Erläuterungen zu Punkt 1:
Was mich zudem schon seit längerer Zeit nervt sind Personen die keine Ahnung von der Materie haben und trotzdem Ratschläge und ihr Nichtwissen in Entscheidungen hineinstecken (Punkt 1)! Was will ich damit sagen? Zwei Beispiele aus meinem Arbeitsumfeld:

  1. Wenn neue Niederspannungsinstallationsnormen (NIN) erscheinen müssen wir die Änderungen gegenüber der vorigen Version kennen um die neue richtig Anzuwenden. Ansonsten handeln wir gegen die aktuell geltenden Vorschriften und gefährden zudem Menschleben. –> Das einzige was da hilft ist sich mit diesen Normen zu beschäftigen um Bescheid darüber zu wissen.
  2. Wenn ein Kunde ein spezielles Lichtsteuerungssystem wünscht, können wir nicht sagen, dass wir keine Ahnung davon haben und darum ihm dies nicht Installieren. Der Kunde hätte ab sowas keine freude und sucht sich einen anderen Elektriker. –> Daher müssen wir uns ins gewünschte System einarbeiten um den nötigen Wissenstand darüber zu haben um den Kunden zufriedenzustellen.

Solche Beispiele könnte man auf alle Berufsgruppen anwenden. Ich geh ja auch nicht hin und rede dem Sanitärinstallateur in sein Fachgebiet rein… oder dem Tramchauffeur wie er zu fahren habe, etc.
Fazit: Wenn ich etwas richtig machen will oder jemand fachlich Kritisieren will, muss ich die Materie lernen und kennen!

Ich hoffe ihr versteht was ich damit meine. So geht es mir in letzter Zeit mit dem Diabetes. Ärzte, welche keine spezielle Ausbildung auf Endokrinoligie haben wissen nicht soviel über Diabetes wie ich. Wie soll dann bitte schön ein Laie, sprich Sozialarbeiterin oder Versicherungsangestellte, ein Wissen über das Verhalten von Diabetes haben wie ich? Und dann noch Entscheide daraus zu fällen…






Liegend im Büro

Mittwoch, 21. April 2010

Ich darf ja, dank Jobcoachin, Taggeldversicherung und IV alle möglichen Versuche zur gleichen Zeit vornehmen. Wie ich dabei Verbesserungen oder Verschlechterungen über mehrere Stunden oder Tage feststellen soll ist mir schleierhaft. Als erklärende Antwort gab es immer nur: “Die Zeit drängt”!!! Wie so oft haben die Geldgeber die Macht zu fordern und der kleine klaeui muss sich fügen! Anders formuliert: Die welche keine Ahnung haben fordern und der mit der meisten Ahnung darüber darf ausprobieren… Aber was soll ich reklamieren, der Versuch am Mensch ist ja seit ein paar Wochen in der Schweiz zugelassen :p

Letzte Woche war ich bereits beim Chef der IT um zu besprechen wie ich an eine Arbeitsstation zum liegen komme. Am Montag wurde mit mir das ganze an meinem Arbeitsplatz angeschaut und diskutiert, gestern eingerichtet und heute von mir ausprobiert!

Natürlich war ich die Hauptattraktion auf dem Stockwerk :-) als ich nach dem Abmelden an der “2-Bildschirm-Tisch-Arbeitsstation” den zweiten Computer einschaltete, die aufblasbare Campingmatte auslegte, zwei Kissen hinlegte, wartete bis die Arbeitsstation bereit war und am Boden anfing an den zu erstellenden Plänen herumzuzeichnen! Der Umbau dauerte – wenn wunderts – 15 Minunten!
Doch bereits nach einer Stunde musste ich Schmerzen in den Fersen feststellen weil die Schuhe dort drückten, meine Schultern und der Nacken begannen mir zu signalisieren, dass sie vom Stützen ermüdet sind und in den Handgelenken, besonders im rechten hatte ich Schmerzen vom Bedienen der Tastatur und der Maus. Das Herunterfahren der Bodenarbeitsstation, aufräumen der Kissen und Luft aus der Campingmatte herausdrücken und warten bis die andere Arbeitsstation wieder soweit war, dauerte wiederum 15 Minuten.

Fassen wir den ersten Versuch zusammen:

  1. Länger als eine Stunde kann ich nicht liegend Arbeiten ohne andere Beschwerden zu bekommen!
  2. Die Umbau dauert jedesmal zweimal 15 Minuten, welche ich der Taggeldversicherung belasten werde!
  3. Das Aufstehen vom Boden weg, braucht mehr Kraft und eine bessere Beinmuskelnkoordination als ich zur Zeit habe als wenn ich vom Stuhl weg aufstehen würde bei welchem ich mich zusätzlich mit den Armen abstützen kann!
  4. Die Gefahr, dass ich während der Arbeitszeit (unbemerkt) unbewusst ein Nickerchen abhalte steigt rapide an durch die liegende Arbeitsposition. (Bewusst würde ich mir das schon gar nicht erlauben, da gehe ich eher mal früher nach Hause.)
  5. Die Campingmatte muss das nächste mal mehr aufgeblasen werden, damit ich weniger Boden spüre. Ob ich mir einen kleinen Kompressor ins Büro stehlen soll?
  6. Ohne Schuhe am Boden zu liegen kommt für mich nicht in Frage. Dann müsste ich noch eine Decke organisieren, damit ich nicht kalte Füsse bekomme!
  7. Persönlich fühle ich mich wohler im Sitzen an einem Arbeitscomputer zu arbeiten als liegend und zum – ich nenns mal so – gespött zu werden.

Irgendwo hat das ganze eine Grenze! Ich werde die ganze Prozedur noch ein- oder zweimal machen und mich dann gegen eine Weiterführung entscheiden. Anfangs nächste Woche sollte ich sowieso der Jobcoachin anrufen um einen Termin zur Besprechung der Erfolge und/oder Misserfolge der bereits getroffen und der weiteren Massnahmen zu Besprechen.

Da Attraktionen üblicherweise auf Bildmaterial festgehalten werden war ein Arbeitskollege so nett und hat mir die gemachten Bilder zugestellt. Eines davon habe ich ein wenig zensiert bearbeitet und kann es mit guten Gewissen hier präsentieren:

Das “lange Elend” da am Boden wär dann ich :-)








Nächster Termin

TwiBas

Datum: 09. Juni 2010
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Restaurant.Bar.Lounge eoipso (Karte)

Mehr Infos dazu in diesem Artikel

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