Posts Tagged ‘Diabetiker’



Dauerflash

Freitag, 12. März 2010

Seit Mittwoch nehm ich eine gute Kombination an Medikamenten um weniger Schmerzen zu haben. Hier hab ich davon berichtet. Nun möchte ich einige Vor- und Nachteil dieser Schmerzbehandlung aufzählen:

Vorteile:

  • Ich kann die Dehn- und Kräftigungsübungen ohne oder mit nur sehr wenig Schmerzen absolvieren.
  • Das Laufen (und allgemein Belasten der Beine) verursacht keine starken Schmerzen mehr.
  • Ich könnt ab jedem Satz/Spruch lachen…
  • Ich kann sehr gut schlafen und träumen :-)
  • Alkohol ist ein Mist dagegen :-D


Nachteile:

  • Es treten vermehrt Übelkeitsgefühle auf.
  • Ich bin schnell müde.
  • Mein Diabetes ist nicht ganz einfach vernünftig einzustellen.
  • Es kann eine psychiche Abhängigkeit entstehen.
  • Ich habe einen Dauerflash – ob das jetzt ein Nachteil ist…?
  • Ich sollte nicht mehr Autofahren.
  • Es verursacht eine Konzentrationsschwäche

Ich nehm – so zur klarstellung – zwei Medikamente mit dem Opiat Tramal und zusätzlich noch Dafalgan um das ganze zu verstärken.






Ohne Frühstück zur Arbeit

Freitag, 12. Februar 2010

Wie jeden Morgen gibts gleich nach dem Aufstehen, noch vor dem Frühstück, eine Blutzuckermessung und meine zwei Insulindosen. Danach schnell unter die Dusche und erst dann gibts Frühstück. Normalerweise.

Heute hatte ich eine Portion Cornflakes bereits in der Schale und musste dann Feststellen, dass gar keine Milch mehr vorhanden war - auch die Reserve UHT-Milch war weg. Insulinmenge habe ich berechnet um mit Frühstück zur Arbeit zu gehen. Wenn ich dann nichts essen würde, würde mein Blutzuckerspiegel so weit abtauchen, dass es zu einer massiven Unterzuckerung, evtl. bis zur Ohnmacht, sprich Spital einfach kommen kann. Kein Zuckerschlecken also!

Zum guten Glück hats auf dem Weg zur Arbeit eine sehr gute Bäckerei, welche unteranderem sehr gute Schoggigipfel hat. Gleich nach dem Aufstarten des Computers und dem obligaten Frühkaffee am Arbeitsplatz habe ich mir dieses kleine feine, nicht füllende eine Schoggigipfel zum Frühstück gegönnt.






Kündigung des Diabetes mellitus

Montag, 08. Februar 2010

Heute hatte ich den ersten Termin beim Diabetesarzt in diesem Jahr. Seit dem letzten Termin im Dezember hat sich wieder einiges getan. Einerseits habe ich vom Langzeitinsulin Lantus auf Levemir umgestellt und anderseits ist mein Bluzuckerspiegel wieder angestiegen, HbA1c-Wert von 7.6% auf 8.6%.
Mit einem Anstieg habe ich fast gerechnet, immerhin sind Weihnachten, Weihnachtsferien und Winterferien in diesem höheren Wert eingerechnet. Was wil ich damit sagen? Ganz einfach, in den Ferien ist meine Nahrungsmittelaufnahme unterschiedlicher als in Arbeitswochen. Ebenso ess ich in den Ferien schnell mal Auswärts viel und gut ;-) Weihnachten stell ich mal gleich mit viel Essen und viel süssem.

Dass der Diabetesarzt mit mir unzufrieden sein wird, war mir bereits vor Beginn der Sprechstunde bewusst. Immerhin habe ich zum wiederholten Male über seine Anordnungen inweggesetzt streng auf einen tiefen Blutzuckerspiegel zu achten, das Essen abzuwägen und die Nahrunsmitteltabelle zu verwenden, etc. Aber nur Einschränkungen helfen mir nicht um weiterzukommen und besser mit dem Diabetes zu leben.

Die Umstellung von Lantus auf Levemir ist noch in Ordnung und auch die Dosierungen bleiben sich gleich. Immerhin! Was ich aber ändern muss ist der Abstand der Injizierung. Unter der Woche nehm ich morgens immer um ca. 06:00 Uhr die erste tägliche Dosis. Die zweite nehm ich dafür sehr unterschiedlich. Zwischen 19:00 und 24:00 Uhr.
Da heisst es jetzt ab sofort möglichst immer im zwölf Stunden Rhytmus die Dosierungen zu injizieren. Sprich am Abend immer um ca. 18:00 Uhr. Daher hab ich jetzt einen Alarm am iPhone gestellt und dabei erklingt jedesmal folgende Melodie:

via Youtube

Wie lang ich wohl mit dieser Melodie durchhalte werde? Vielleicht länger als meine Mitmenschen Geduld haben sich immer wieder diese Melodie anzuhören.
Was ich aber am Wochenende tun soll wenn ich ausschlafe – also um 06:00 Uhr in der Früh aufstehen um Levemir zu spritzen und danach versuchen weiter zu schlafen? Nein, das geht nicht! Da wird wohl der Rythmus am Wochenende nicht stimmen und ich freue mich jetzt schon riesig auf die nächste Sprechstunde und die nächsten demotivierenden Worte.

Desweiteren kann ich mich nun schon wieder an eine neue Art der Insulintherapie gewöhnen. Die Freude darüber stand mir glaub ins Gesicht geschrieben. Den mein Diabetesarzt meinte, die vorige Therapie wäre sehr gut aber auch hochkomplex und diese neue hier ist einfach und simpel. Na immerhin! Den Durchblick hab ich zwar noch nicht ganz und trotzdem muss ab Morgen diese neue Insulintherapie von mir an mir angewendet werden.
Das ungute Gefühl, dass ich noch mehr Unterzuckerungen haben werde stört mich dabei am meisten. Warten wir daher doch erst mal den morgigen Tag ab.

Falls du es bis hierher durchgehalten hast: Bravo. Hast dich aber sicher gefragt, was nun der Titel mit den obigen Tatsachen gemeinsam hat. Ganz einfach: Wenn ich kein Diabetes mehr habe, würde ich einige Sorgen weniger haben und könnte mich über anderes den Kopf zerbrechen.






Wo ist der Unterschied?

Samstag, 30. Januar 2010

Seit knapp einer Woche benutze ich zwei fast identische NovoPen’s 3 der Firma Novo Norddisk für meine Insulintherapie. Ausschlaggebend dazu war mein Diabetesarzt, welcher mich vom einen Langzeitinsulin Lantus auf ein anderes Umgestellt hat. Daher habe ich jetzt zwei gleiche Insulin Pens.

Der feine Unterschied zweigt sich erst beim geöffneten Pen bei den Farbunterschieden der Insulinampullen. Links das Novorapid und rechts das neue Langzeitinsulin Levemir. (Lebens-)Gefährlich wirds erst, wenn ich die beiden Pen’s verwechsle.

Der erste Pen (links) habe ich schon seit dem Sommer 2005. Der Dosierungseinstellung merke ich unterdessen an, dass dieser Pen schon länger in Gebrauch ist. Beim neueren Pen (rechts) geht diese Dosiereinstellung noch richtig hart.

Dass aber beim Pen eine Bedienungsanleitung beiliegt wusste ich vom ersten nicht mehr. Ich habe diese erst jetzt einmal kurz durchgeschaut. Finde die Anleitung aber nicht sehr überzeugend. Die Anleitung von der Diabetesfachfrau resp. dem Arzt war immer noch besser und genauer.






Noch mehr Sorgen

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Mein Diabetesarzt startet einen neuen Versuch mit mir.

Ich soll das Langzeitinsulin Lantus fertig aufbrauchen und danach mit Levemir den Grundpegel an Insulin erstellen. Das ganze Theater findet nur statt, weil ich den HbA1c nicht auf einen guten Wert runterbekomme – was sehr wichtig wäre um Langzeitschäden zu verhindern.






Vernünftiger Anästhesist?

Dienstag, 15. Dezember 2009

Gestern über Mittag war ich zum zweiten Mal in der Physiotherapie. Zuerst eine Massage bekommen, ein paar neue Bewegungsübungen lernen müssen und danach noch mit ein wenig Strom therapiert worden. Durch die Übungen habe ich stärkere Schmerzen bekommen, alles andere hat keine Veränderung gebracht.

Am Nachmittag war ich noch beim Anästhesisten für ein Gespräch.
Die Variante mit einem Eingriff und dem Abschalten der Nervenleitungen macht er bei mir nicht. Für das sei ich einfach zu jung. Eine andere Variante wäre das Betäuben der Nervenstränge in der Wirbelsäule um ab der Hüft abwärts betäubt zu sein. Findet er auch nicht das richtige. Zur Behandlung der Schmerzen empfiehlt er Medikamente “fressen” und in Kauf nehmen, dass der Zucker eventuell Unregelmässigkeiten annimmt…

Einen Schmerzfragebogen habe ich noch bekommen. Jetzt nachdem ich bereits zwei Wochen in Behandlung bin. Über den äussere ich mich ein ander mal.






Schweizer Armee diskriminiert Diabetiker

Sonntag, 13. Dezember 2009

Wie bereits in diesem Artikel und in diesem Artikel berichtet, hat ein Diabetiker den Entscheid des Bundesgerichts an den Europäischen Gerichtshof in Strassburg weitergezogen und dort nun auch gewonnen. Es geht darum, dass das Schweizer Militär keine Diabetiker in der Armee will und diese einfach 3% ihres steuerbaren Einkommens als Militärpflichersatzsteuer hinblättern müssen.

Mitte November ist nun am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entschieden worden, dass der Kläger – ein Diabetiker – recht hat. Die Armee muss nun eine Lösung erarbeiten um der Diskriminierung von an Diabetes erkrankten Wehrpflichtigen eine Möglichkeit anzubieten eine Wehrpflicht zu tun. Auch wenns wohl nur eine Art Hilfsdienst wird, ist mir dass immer noch lieber als so viel erarbeitetes Geld zu verlochen! Schon gar nicht, wenn ich nichts dafür kann!

Da kommt wieder Hoffnung auf, dass ich wieder mehr in die Ferien kann :-)

Artikle in der Bernerzeitung






Motivation auf dem Nullpunkt, Weihnachtsstimmung futsch, Freizeit gestrichen

Freitag, 04. Dezember 2009

So wie im Titel habe ich heute via Twitter einen Statusupdate gesendet, nachdem ich heute Abend die Schmerzklinik Kirschgarten verlassen habe.

Am Montag dieser Woche durfte ich ja in die Schmerzklinik zum ersten Gespräch. Darauf hin habe ich im Lauf von Montag, Dienstag und Mittwoch so viele weitere Behandlungstermine bekommen, dass es mir davon schlecht wird.
Folgende Behandlungen muss ich bis am 23.12.09 über mich ergehen lassen, wovon einige im Januar weitergehen und unten nicht aufgelistet sind:

  • Fussreflexzonenmassage: noch drei Behandlungen à 30 Minuten
  • Bewegungstherapie in der Physio: noch drei Behandlungen, wahrscheinlich auch à 30 Minuten
  • Wadit: noch sechs Behandlungen à eine Stunde
  • Noch eine Ultraschalluntersuchung der Beinmuskulatur
  • Noch eine Ultraschalluntersuchung der Blutzirkulation in den Beinen

Nebenbei darf ich noch zum Diabetesarzt, die Case Managerin der Taggeldversicherung hat noch zum Gespräch geladen, eine ergonomische Arbeitsplatzabklärung im Geschäft und Zuhause von etwa drei Stunden steht noch an. In der Firma folgt noch eine abteilungsinterne Informationsveranstaltung, dann sollte ich am Dienstag noch einen obligatorischen Kurs über die neusten Niederspannungsinstallationsnormen (NIN 2010) besuchen und am Freitag ist das erste Weihnachtsessen. Am Freitag in zwei Wochen steht noch der Weihnachtsapéro für die Büroleute an, anschliessend geht unsere Abteilung Bowling spielen und Fondueessen.

Ich arbeite seit Februar ja meist nur noch Morgens – es gab da schon ein paar Ausnahmen für Versuche und so – aber jetzt habe ich einige Male am Morgen und am Nachmittag Untersuchungen. Da das Arbeiten zu einem gewissen Punkt noch die Abwechslung im Alltag ist möchte ich dies momentan eigentlich gar nicht missen, verschieben oder auslassen.
Daher passen mir die kommenden paar Wochen gar nicht auch wenn da ein paar tolle Anlässe darunter sind… Ich muss unbedingt schauen, ob ich den obligatorischen Kurs sausen lassen kann und nur die Unterlagen beziehen kann. Ganz passen würde es mir auch wenn ich das Gespräch mit der Case Managerin der Taggeldversicherung in den Januar hinein verschieben könnte.

Am schönsten wäre dass die Schmerzen sofort weg sind und ich all die Ärzte vergessen kann. Einige von diesen haben immer wieder den Alles- und Besserwisser spielen müssen. Andere Ärzte haben den Diabetes als Sündenbock hingestellt oder haben die Alternativmedizin für eine Art Hokusbokus erklärt. Aber das Geld haben Sie immer mit grosszügigen Summen eingefordert.
Nur wenige hatten den Mut zu sagen, dass sie nicht weiter wissen, darunter waren mehr Alternativmediziner als Schulmediziner.

Es gäbe da ein paar Lösungen um die Schmerzen zum verschwinden bringen zu lassen. Ob ich das gesundheitlich aber unbeschädigt überstehen würde ist dabei sehr fraglich.






Therapien und Massagen – der Dezember ist voll

Montag, 30. November 2009

Ich war heute über den Mittag in der Schmerzklinik Kirschgarten. Ein etwa einstündiges Gespräch mit kurzer Untersuchung beim Arzt, kopieren lassen meiner vielen bisherigen Untersuchungsresultaten und abmachen von weiteren Terminen. Mein Terminplan für den Dezember ist nun übervoll:

  • vier Mal in die Bewegungstherapie
  • fünf Mal in die Fussreflexzonenmassage
  • ein Mal in eine Ultraschalluntersuchung der Muskeln im Unterschenkel
  • ein Mal in eine Ultraschalluntersuchung um den Blutdurchfluss in den Arterien und Venen der Unterschenkel zu messen
  • und noch irgend eine Untersuchungen bei welcher ich nicht begriffen habe um was es geht – warten wir’s ab

Daneben fallen immer noch Termine mit dem Hausarzt, Diabetesarzt, Ernährungsberaterin, für eine ergonomische Arbeitsplatzabklärung und ein Gespräch mit der Taggeldversicherung an.

Ich glaub ich brauch die Wochenenden um abzustürzen auszuruhen von den strengen Wochentagen!






Viel und gutes Essen = schlechter Blutzucker

Sonntag, 29. November 2009

Dieses Wochenende war für mein Diabetes nicht wirklich gut.

Auf der Hinfahrt ins Hotel Schweizerhof in Lenzerheide hatte ich mal noch eine Unterzuckerung welche ich dank Twix und Mars wieder zu einem zu hohen Blutzuckerspiegel umwandeln konnte. Bereits das Nachtessen am Freitagabend barg die erste grosse Überraschung. Nach dem dritten Menugang (vor dem Hauptgang) habe ich brav eine Dosis Insulin zugeführt und eine zweite nach dem Dessert. Der Blutzucker war immer noch erhöht bevor ich ins Bett ging und so korriegierte ich diesen nochmals.

Am Samstagmorgen war dieser bereits wieder zu hoch – ca. 19mmol nach dem Aufstehen. Gut wiederum eine grosse Dosis Insulin und zum Frühstücksbuffet… logisch, dass es nicht besser war. Erst mitte Nachmittag war es auf einem Wert der gut war. Da ich aber wusste, dass es spät zu Abendessen gab ass ich noch ein kleines Sandwiches bevor ich mich zum Haman begab. Vor dem Nachtessen war mein Blutzuckerspiegel leicht erhöht. Nach zwei grossen Dosen Insulin während und nach dem Essen war er wiederum vor dem ins Bett gehen zu hoch – ca. 20mmol!

Trotz der Korrektur am Abend war er am Morgen wiederum bei ca. 20mmol. Nochmals zwei grosse Dosen Insulin und ab zum Frühstücksbuffet und mich stark zurückgehalten. Bevor ich kurz vor 11:00 Uhr in der Lenzerheide abgefahren bin hab ich nochmals den Blutzucker gecheckt und hinunterkorrigiert. Vor Zürich musste ich diesen nochmals von ca. 16mmol hinunterkorrigieren. Zuhause nochmals von ca. 14mmol.
Dafür hatte ich kurz vor 17:00 Uhr einen Wert von 3.9mmol bei welchem ich schon stark Unterzuckerungsmerkmale verspührte. Schoggi ist gut und hilft den Blutzuckerspiegel wieder ansteigen zu lassen – kalorienmässig reinster Schwachsinn…

Jetzt soll mir einmal einer sagen ich soll mich besser Einstellen lassen mit dem Insulin. Geht gar nicht!
Ich habe mich jetzt wieder seit sechs bis acht Wochen an die gewünschten Mengenberechungen fürs Insulin gehalten, welche mir mein Diabetesarzt vorgeschlagen hat. Darunter fallen auch die Nahrungsmittelmengenberechung welche ich schon vor einiger Zeit wieder abgesetzt habe, da diese zu mindestens drei Unterzuckerung pro Tag geführt haben.
Ich kann euch sagen zur Zeit ist es zum kotzen davonlaufen mit dem Diabetes und Weihnachten kommt erst noch…

Am Dienstag darf die Ernärhungsberaterin sich was anhören und am Freitag in einer Woche kommt der Diabetesarzt an die Reihe.








Nächster Termin

TwiBas

Datum: 10. Feb. 2010
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: McGuinness's Irish Pub (Karte)

Mehr Infos dazu in diesem Artikel

Kategorien
Archiv
Rechtliches
Creative Commons License

Weitere Informationen gibt es im Impressum.

Linksbutton

Blogs

blogoscoop

Domainwert fuer www.klaeui-web.ch

Nieder mit den gekürzten Feeds!

Add to Technorati Favorites

Explorer Destroyer

Kiva - loans that change lives

Warum Firefox?