Kein TwiBas heute Abend
Mittwoch, 10. März 2010Wegen meinen zur Zeit sehr starken und anhaltenden Schmerzen und den zu vielen Arztterminen und Physiotherapien habe ich kein TwiBas organisiert!
Wie’s im April ausschaut weiss ich noch nicht.
Wegen meinen zur Zeit sehr starken und anhaltenden Schmerzen und den zu vielen Arztterminen und Physiotherapien habe ich kein TwiBas organisiert!
Wie’s im April ausschaut weiss ich noch nicht.
Das Mittelland versinkt im Schnee und ich amüsierte mich köstlich über den kurzen Beitrag des SF in den Nachrichten. Vielleicht liegts auch daran, dass ich die Kälte und den Schnee einiges angenehmer und bequemer finde als wenn die Wärme mich zum auslaufen bringt. Oder es liegt daran, dass einige Automobilisten sich wieder total verschätz haben…
Das Bild unten bringt irgendwie meinen gehabten Spass ziemlich gut auf den Punkt. Einerseits muss die Frau das Auto anstossen, während der Mann Gas gibt und anderseits, zeigt es auch gleich den Nachteil der Hinterradantriebe. Wer zudem schon die sommerlichen Temperaturen einiger vergangener Tage überschätzt hat und bereits auf Sommerreifen gewechselt hat, resp. gar nie Winterreifen montiert hatte wurde zusätzlich gestraft. Ausserdem darf auch in der Stadt mit Ketten gefahren werden. Ah moment, geht ja nicht, man könnte verschmutze Hände beim montieren bekommen…

via SF (ausgeschnitten aus Reportage)
Aber eigentlich will ich ja über etwas anderes schreiben
Ich mag mich noch an ein Wochenende im Jahr 2006 erinnern. Es war genau das Wochenende vor der Basler Fasnacht und es legte vom Samstagnachmittag auf den Sonntag kurzerhand mal etwa 50 Zentimeter Neuschnee hin (leider find ich die Bilder nicht mehr). Die ganze Innenstadt war zugeschneit und das so kurz vor der Basler Fasnacht.
Während im Baselbiet zum Teil der Polizeinotruf heiss lief, weil Eingeschneite wissen wollten wie lange es denn noch gehen soll bis die Quartierstrassen geräumt seien musste die Basler Innenstadt vom Schnee geräumt werden, damit am Montagmorgen um 04:00 Uhr auch pünktlich die Basler Fasnacht mit dem Morgenstraich eröffnet werden konnte.
Das mit dem Räumen der Innerstadt find ich ja sehr gut. Somit war das wichtigste, die Basler Fasnacht gerettet. Aber die Telefonate wegen Räumungen der Quartierstrassen im Baselbiet finde ich lächerlich und unbegreiflich!
Ich fragte mich auch damals schon und heute wieder von neuem:
Vielleicht mag sich eine etwas ältere Person an seine Kindheit zurückerrinnern und weiss noch wies damals war bei starkem, anhaltendem Schneefall.
Ich kann von der Basler Fasnacht 2010 noch nicht loslassen. Daher gibts noch einmal einen Blogartikel dazu. Falls du die vorigen Arikel verpasst hast oder nochmals anschauen willst kannst du auf diesen Link klicken
Ich veröffentliche hier und heute einmal ein paar Schnitzelbängge in Baseldeutscher Schreibweise Viel Spass
17 Santimeeter – isch jetz EU Norm
fir Kondom – nit graad enorm
Dr Berlusconi duet au lyyde
äär mues jeedes um d’helfti aabeschnyyde
Dr fyyr bekunnter ains an bagge
Gammelfleisch duesch nimm verpagge
S’Gärschter Trudi s’isch enorm
mit nyynzig Joor in beschter Foorm
verzellt is d’Määrli – ohni Scherz
die vom Hansli Ruedi Merz
So flyssig si das macht scho sinn
är sammelt jo die Findschaftspin
Ooni Gsicht – dää isch jetz fiis
het äär keini Graaiefiess
Är hegs am Häärz – nit ah dr Lunge
und Aifach no eh bruuni Zunge
Miir rieffe’s jetz und do im koor
Abwraggprämie – s’Woort vom Joor
Uns isch bewusst – was mir doo mache
das sinn – ganz ganz gfäärligi Sache
Äntwäder dien mir jetzt Schwiege
oder mir mien ganz fescht liege
Oder mir saage’s gang ganz barsch
HANNIBAL – du bisch eh Arsch!
Zigarettewärbig – dien miir kaini mache
doch’s BAG – macht so gruusigi Sache
Stelle sich vor ääs isch dr waan
doo druff wäär eine vom Gaddaficlan
Wenn d’Felsblögg nit grad d’Glais blockiere
und d Schtellwärgg zuefellyg funggtioniere
und wenn d Reeder drayhe im Raad-Drayh-Gschtell:
Denn kunnt e Zug! eventuell!
Dr Gaddaffi junior – dä Lappi
Het en Oberlappi als sy Papo
Doch dä Lappi-Papi isch e glatte Maa!
Är het s ganz Joor s Fasnachtsgoschtym aa!
Lägg – erli, glugg – si mars wett – stahim,
Arab – y wa morgee – straichim.
Blas – liha baias – ret – ret raaira!
Das wär d Ibersetzig firs al Jazeera!
Jä, dr Golfer Tiger Woods, jetzt mien dir alli lose,
sälle het mächtig Muusig in e Hose,
ab mit ihm in Bundesrot, mir fände das dr Hit -
wills dort zimmlig vyl Lecher z’stopfe git!
Jä, d’Schwobe kemme in Schare, es kemme ganzi Truppe
als greschti Immgrantegruppe dien sy sich entpuppe,
bald git’s nur no Wysswyrscht und Wyrscht im Cury-Bett -
mir froge, worum me statt de Minarett nid d’ Schwobe verbote het…
Jä, dr Berlusconi wird beworfe, dr Papst wird attakiert,
by dr Leuthardt fliege Stiefel, au d’Rihanna het kassiert,
als Star, do läbt me gfeehrlig, da’sch nit eso dr Hit -
lägg, syn mir froh, erkennsch ys ohni Larve nit…
Diese Verse in Schriftsprache ergeben nur noch etwas Sinngemässes – die Pointe dabei entfällt völlig, daher gibts (vorerst) keine Übersetzung von mir.
Ich habe am Dienstagabend an der Basler Fasnacht noch bei einer Guggemusik ein paar Klänge eingefangen.
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Interpret ist die Guggenmusik Cosanostra Rugger und als Aufnahmegerät hab ich mein iPhone 3G benutzt
In der ganzen Stadt verteilt sind verschieden Plakte in diesem Stil aufgehängt. Der aufgedruckte Internetauftritt weist zu: www.freydängger.ch
Gestern Abend war die Laternenausstellung auf dem Münsterplatz. Wie alle Jahre gerammelt voll von Menschen aus allen Himmelsrichtungen, aktiven und passiven Fasnächtlern und extra Angereisten um die Kustwerke zu bestaunen.
Ich habe wiederum nur mit dem iPhone 3G Aufnahmen gemacht und staune immer wieder über die guten Ergebnisse. Seht selbst und geniesst
Das 10vor10 brachte gestern Abend noch eine Reportage über den Reporter Tamar Aboalenin von Al-Jazeera wie er und für was er an der Basler Fasnacht unterwegs.
via SF
Zuerst einmal Hut ab, für sein gutes Deutsch und wenn seine Aussagen wahr sind, überlegt er einiges mehr als Andere. Warten wirs ab was zur Veröffentlichung freigegeben wird.
Von Sonntag auf Montag habe ich keine Minute geschlafen. Doch um 02:00 Uhr in der Nacht hiess es bereits wieder aufstehen, bereit machen für an den Morgenstraich.
Erst um 08:00 Uhr wieder Zuhause, vier Stunden geschlafen, danach Mittagessen und am Nachmittag nochmals ca. zwei Stunden geschlafen.
Am Abend ab 20:00 Uhr wieder bereit gemacht für auf die Gassen und in die Cliquenkeller. Ein paar Biere, Käseweihen, Bellwürstchen und Leberli später um ca. 01:30 Uhr nach Hause gekommen.
Heute Morgen haben um 06:00 Uhr drei Wecker in verschiedenen Abständgen geklingelt ohne dass ich etwas davon mitbekommen habe. Scheinbar hatte ich den Schlaf bitter nötig. Erst kurz vor neun bin ich wach geworden. Zum guten Glück habe ich heute nicht Präsenzzeit am Arbeitsplatz, morgen auch nicht
Erst am Donnerstag wieder. Doch da werde ich wohl ankünden müssen, dass ich später am Morgen erscheinen werde…
Liebe BaZ, ihr seit sowas von peinlich. Eure liebevoll gestaltete Masken werden an der Basler Fasnacht nicht zu finden sein.
Bei uns an der Basler Fasnacht heisst das Larve!!!
Hier noch die bereits angekündigten Bildern des Morgenstraichs von der Basler Fasnacht 2010.
Die Fotos wurden mit dem iPhone gemacht. Ihr wisst ja: die beste Kamera ist immer die, die man gerade zur dabei hat.
Sowieso sollte man ganzen vielen Menschen ihre Kompaktkameras wegnehmen, weil Sie versuchen in der Dunkelheit auf eine Distanz von grösser als fünf Metern mit dem eingebauten Blitz ein Foto zu schiessen. Naja wird bei den meisten wohl nichts…