Kein TwiBas heute Abend
Mittwoch, 10. März 2010Wegen meinen zur Zeit sehr starken und anhaltenden Schmerzen und den zu vielen Arztterminen und Physiotherapien habe ich kein TwiBas organisiert!
Wie’s im April ausschaut weiss ich noch nicht.
Wegen meinen zur Zeit sehr starken und anhaltenden Schmerzen und den zu vielen Arztterminen und Physiotherapien habe ich kein TwiBas organisiert!
Wie’s im April ausschaut weiss ich noch nicht.
Folgende Konversation habe ich in der Weltwoche gesehen, geschrieben von Andreas Thiel.
Die verkehrspolitischen Vorschläge unseres Verkehrsministers werden in Bergregionen bereits umgesetzt. Von Überregulierung kann keine Rede sein.
Moritz: Wie?
Skiliftanbügler: Ihre Skipapiere. Bitte machen Sie vorwärts, die hinter Ihnen wollen auch auf den Lift.
Moritz: Hier ist mein Skiliftabonnement.
Skiliftanbügler: Und Ihr Skiökobilanznachweis?
Moritz: Mein was?
Skiliftanbügler: Wenn Ihre Ski eine schlechte Ökobilanz aufweisen, zahlen Sie zusätzlich für den Lift. Der Händler ist staatlich verpflichtet, beim Verkauf der Ski auf eigene Rechnung einen Skiökobilanznachweis auszustellen.
Moritz: Aber ich habe die Skis von einem Mitarbeiter ausgelehnt…
Skiliftanbügler: Alte Ski können Sie vom Bundesamt für Energie, Verkehr und Umwelt oder bei einer vom Bundesamt zertifizierten Fachstelle zertifizieren lassen. Das kann aber Wochen dauern.
Moritz: Ich arbeite dort, aber ich habe nur eine Woche Skiferien.
Skiliftanbügler: Gegen eine Expressgebühr von Fr. 250. zertifizieren die lokalen Behörden Ihre Ski direkt im Skigebiet.
Moritz: Hier?
Skiliftanbügler: Bitte stellen Sie sich in die Warteschlange dort drüben auf dem Parkplatz vor der Gemeindeverwaltung.
Skiliftanbügler am Mittag: Sie schon wieder? Haben Sie ihre Ski nun endlich zertifizieren lassen?
Moritz: Die Warteschlange war sehr lang, und es war nur ein Schalter geöffnet. Hier ist der Ökobilanznachweis.
Skiliftanbügler: Gut, dann brauche ich von Ihnen nur noch eine Kreditkartennummer . . .
Moritz: Ich habe keine Kreditkarte bei mir.
Skiliftanbügler: Geben Sie mir Ihren Pistenzollbeleg, da steht die Nummer drauf.
Moritz: Pistenzollbeleg?
Skiliftanbügler: Sie haben keinen Pistenzollbeleg?
Moritz: Nein . . .
Skiliftanbügler: Na, zum Glück haben wir das noch hier unten gemerkt! Oben im Skigebiet wären Sie dafür saftig gebüsst worden. Die Vignette für das örtliche Pistennetz erhalten Sie gegen eine Gebühr von Fr. 50. auf der Gemeindeverwaltung. Die gefahrenen Kilometer werden dann direkt Ihrer Kreditkarte belastet.
Moritz: Ich muss schon wieder auf die Gemeindeverwaltung?
Skiliftanbügler: Ja, die Warteschlange auf dem Parkplatz, bitte.
Moritz am Nachmittag: Hier sind Skiliftabonnement, Skiökobilanznachweis und Pistenzollbeleg. Darf ich jetzt hoch?
Skiliftanbügler: Gerne! Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass der Bund bei dieser miserablen Ökobilanz Ihrer alten Ski eine Umweltgebühr von Fr. 50. pro Pistenkilometer erhebt.
Moritz: Was?! Davon kann ich mir ja nach einer einzigen Abfahrt neue Ski kaufen!
Skiliftanbügler: Ja, das ist ein vom Bund geschaffener Anreiz für den Urlauber, umweltfreundliche Ski zu fahren.
Moritz: Na gut, ich gehe jetzt neue Ski kaufen. Aber nachher will ich Ski fahren!
Skiliftanbügler am Abend: Letzte Bergfahrt . . . Das sind aber schöne neue Ski!
Moritz: Ja, die waren auch teuer. Hier: Abonnement, Nachweis, Beleg. Anbügeln bitte!
Skiliftanbügler: Dürfte ich vorher noch Ihr Fahrfähigkeitszeugnis sehen?
Moritz: Was für ein Zeugnis?
Skiliftanbügler: Sagen Sie nur, Sie hätten den dreiteiligen Theoriekurs nicht gemacht!?
Moritz: Äh, nein . . .
Skiliftanbügler: Tut mir leid, dann muss ich Ihnen die Papiere und die Ski entziehen. Ski von Skifahrern ohne Fahrfähigkeitszeugnis werden als Tatwaffe betrachtet, eingezogen und verschrottet.
Moritz: Halt! Die Ski sind ganz neu!
Skiliftanbügler: Wenn Sie Glück haben, kriegen Sie eine Abwrackprämie.
Moritz: Aber ich kann Ski fahren!
Skiliftanbügler: Es geht schon lange nicht mehr ums Können, es geht nur noch ums Dürfen.
Falsch. Es ist gar nicht neu
Einige Pubs importieren direkt das Bulmers. Eigentlich wird aber das Bulmers in Irland angeboten und das Magners ausserhalb von Ireland (via).
Ich habe das Magners vor etwa zwei Wochen in meinem Lieblings-Pub entdeckt und gestern Abend zum ersten Mal ausprobiert. Im unteren Bild ist zwar nicht mein Daumen drauf, aber auch dieser bringt die Meinung zum Cider klar zum Ausdruck
(Bild via)
Ich stehe an der Kasse im Ex Libris im M-Parc Dreispitz in Basel.
Lege den DVD Inglourious Basterds von Quentin Tarantino auf die Theke. Zeige meine Cumuluskarte und halte bereits die Postcard bereit um zu zahlen.
Irgendwie bin ich doch sehr überrascht als die Frage von der Verkäuferin kommt: “Bei diesem DVD muss ich eine Alterskontrolle machen! Darf ich einen Ausweis sehen.”
Zuerst musste ich lachen und ein paar blöde Antworten sind mir durch den Kopf geschwirrt.Zum guten Glück habe ich nichts gesagt.
Portemonaie auf und die ID ihr gegeben.
“Ah, danke ist in Ordnung, macht dann Fr. 24.90. Brauchen sie ein Säckli?”
“Nein danke!”
ID zurückbekommen und bezahlen dürfen, DVD und Kassenbon geschnappt und mit gemischten Gefühlen aus dem Laden raus gelaufen.
Ich finds ja Grundsätzlich gut, dass die Alterskontrolle durchgeführt wird. Nur bin ich der Meinung, dass ich seit einigen Jahren nicht mehr wie 16 aussehe. Eigentlich hätte ich “Danke für das Kompliment” sagen sollen und den Fahrausweis hinhalten. Aber die Reaktion wäre mir wiederum zu Blöd gewesen. Ja wenns jetzt eine junge und hübsche Vekäuferin gewesen wäre…
Typisch! Leute werden entlassen und die Geldeinstreicher getrauen sich nicht einmal bei der Informationveranstaltung für die Mitarbeiter aufzutauchen. Lieber sind diese irgendwo anders und erzählen dem Fernsehpublikum noch einen Schwachsinn.
Ich zitiere mal den CEO von Clariant, Hariolf Kottmann:
Wir sagen den Leuten, dass es und Leid tut. Das ist das Erste. Wir entschuldigen uns bei den Leuten weil die Leute nix dafür können, dass wir in eine solche Situation gekommen sind. Aber wir müssen letzten Endes das Entscheiden und Umsetzen was gut für die Firma ist und da ist oft etwas dabei was nicht gut für den Einzelnen ist.
Ahja. Das wird den entlassen Personen extrem helfen um eine neue Stelle zu finden. Immerhin sagt er, dass die nichts dafür können. Ob er aber einsieht, dass er den Bock abgeschossen hat?
Ein Mitarbeiter, Pius Vogler, hat auch noch ein interessantes Interview dem SF gegeben:
Es ist das passiert, was ich gesagt habe, was passieren musste indem man einfach ein Jahrzehnt lang neben den Zielen vorbei geschossen hat und auch in einer Realität gelebt hat, welche nicht… also im Grössenwahn verkommen ist. Man wollte immer grösser werden und hat Fehlentscheidungen getroffen.
Mhhh, Herr Kottmann ist erst seit 01.10.2008 CEO von der Clariant. Also ist er nicht am ganzen Disaster schuld. Aber auch gerettet hat er wohl nicht allzuviel.
Wieviele Arbeitsstellen bei den Zuliefern und Co auf dem Spiel stehen weiss heute noch niemand.
via blog.rouge.ch