Nicht ganz 400
11. März 2010Hab ich den Lottosechser gezogen?
10. März 2010
Bild via flickr
Nein ich rede nicht von den paar Millionen im Swisslotto. Obwohl ich dort bei diesen Summen auch am mitmischen bin.
Ich rede vom heutigen Untersuchungsmarathon in der Schmerzklinik. Da ich seit dem Wochenende doppelt so starke Schmerzen habe wie vorher hatte ich heute einen vorverschobenen Besuch beim zuständigen Arzt. Eine sofortige Lösung konnte auch er mir nicht bieten. Dafür eine Menge neuer Schmerzmittel. Das neuste Medikament auf dem Markt, der Arzt gab mir noch Gratismuster und in der Apotheke können sie es noch gar nicht bestellen, heisst Tramactil Uno 100. Nach den 5 Tabletten soll ich auf das stärkere Tramactil Uno 200 wechseln – immer Abends eine Tablette. Dazu soll ich wenn nötig wieder das Tramadol-Mepha nehmen um die Schmerzspitzen abzudecken – bis zu vier Mal täglich 20 Tropfen. Ergibt ein maximum von 400mg Tramadol pro Tag. Höher soll ich allerdings nicht gehen (ohne Absprache), auch wenn der Arzt angeblich schon Patienten mit keiner Schmerzlinderung bei über 1000mg Tramadol hatte! Ebenso soll ich parallel dazu Dafalgan 1g nehmen um die Tramadolwirkung zu verstärken.
Dieses Gemisch wird mich hoffentlich nicht wieder unter den Tisch hauen. Dafür merke ich jetzt schon die Müdigkeit…
Nach diesem Arztbesuch war ich schnell den Durst meines Volvo 850 löschen… Dabei bin ich zur Überzeugung gekommen, dass ich zur Zeit mehr Parkhausgebühren als Benzinkosten bezahle. Traurig aber wahr.
Danach schnell auf die Apotheke. Die neuen Medikamente bestellen und zum Teil auch gleich abholen. Kurz nach Hause und Schmerzpflaster aufkleben und gleich wieder in die Schmerzklinik zur nächsten Konsultation.
In diesen Termin habe ich in den letzten paar Tagen am meisten Hoffnung gesetzt und ich kann gleich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Wie kams dazu?
Da ich nach der letzten Medikamentation starke Nebenwirkungen hatte und den darauffolgenden Arzttermin meinerseits vergessen worden ist zu verbloggen hol ich das zuerst noch kurz nach, bevor ich die aktuelleste Lage schildere. Also, Ende Februar wurde noch ein weiteren Arzt zur Besprechung zugezogen. Dieser untersuchte auch meine Unterschenkel, Fussgelenke und zusätzlich auch meine Körperstatik genauer und kam schnell zu einer möglichen Diagnose: Fusshaltung und Knie sind nicht optimal ausgerichtet. Diese Diagnose wollte er aber noch von einem Spezialisten bestätigen lassen und gab mir dazu für heute einen Termin.
Nun denn, heute kam – für mehrere Untersuchungen, nicht nur an mir – der Gründer der Firma SANA CONCEPT, mit Hauptsitz in Brig. Die Firma beschreibt sich wie folgt:
SANA CONCEPT – Ihr Institut für statische Physiometrie und technische Orthopädie mit eigener Produktionswerkstätte in Brig/Schweiz sowie einem Partnerärztenetz Schweiz/Deutschland.
Das Institut arbeitet auf der Basis der Untersuchungs- und Behandlungsmethode des Begründers und Pioniers Alfred Elsig.
Die Grundlage der Methode nach Alfred Elsig bildet dabei eine mehr als 40-jährige Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, in welcher die Zusammenhänge zwischen fehlerhafter Körperstatik und Schmerzsyndromen am Bewegungsapparat erkannt wurden.
Die Methode stellt eine Ergänzung oder eine echte Alternative zu den medikamentösen und chirurgischen Massnahmen dar.
Meine anfängliche Skepis gegenüber neuen Schuheinlagen verflog schnell als ich sah wie vorgegangen und an mir gearbeitet wurde. Markierungen auf meinen Füssen und Knien und anschliessendes Ausmessen der Statik, versuche mit unterschiedlich dicken Unterlagen unter den Fersen, drei Augenpaare am kontrollieren und vergleichen der jetzigen Haltung und der geplanten. Ich wurde das erste Mal eingehend auf meine Körperstatik untersucht bei welcher ich mich wohl fühlte und vertrauen hatte (schlechte Erfahrung gibts hier und hier). Herausgestellt hat sich – wenn ich das in nicht fachchinesischen Worten überhaupt beschreiben kann – dass ich eine zu flache Fussstellung habe, sprich die Innenseite gewölbter sein muss. Dadurch werden automatisch auch meine Kniee nach aussen gedreht, resp. von nach innen gerichtet auf geradeaus. In einer Masseinheit um sich ein Bild machen zu können, handelt es sich um je 3cm welches dies ausmacht. Ausserdem wurde eine Hüftverschiebung um ca. vier bis sechs Millimeter welche nach links unten weist festgestellt. Daraus ergeben sich spezielle Schuheinlagen welche für den linken Fuss zudem noch mit einem Keil in den Fersen unterlegt werden.
Auch wenn das noch kurzfristig gemachte Röntgenbild im Stehen der Hüften und dem unteren Teil der Wirbelsäule als Aufsicht und von der Seite eine etwas andere Diagnose ergibt – angeblich eigentlich genau das Gegenteil – ist der erfahrene Physiometrie- und Orthopädie-Spezialist mit seinen Jahrzehnten an Erfahrung davon überzeugt dass wenn er mir die Schuheinlagen entsprechend anfertigt die Schmerzen allmälich verschwinden.
Wenn dann nach ein paar Wochen mit den neuen Einstellungen die Schmerzen wirklich verschwinden werden weitere Feineinstellungen an den Einlagen und evtl. auch an den Schuhen vorgenommen. Erst wenn auch diese stimmen, darf ich meine Sportschuhe zum Einrichten bringen und konkret wieder ins Fitnesszenter gehen und etwas für meinen Körper tun
Vorerst muss ich mich aber weiterhin noch mit den Übungen von der Physiotherapeutin begnügen. Jetzt heisst einfach nichts überstürzen und Schritt für Schritt vorwärts machen.
Wenn die heutige Konsultation wirklich die Wende in meiner Schmerz-/Leidensgeschichte bringt, verdanke ich dem über 75-jährigen Walliser sehr viel.
Kein TwiBas heute Abend
10. März 2010Wegen meinen zur Zeit sehr starken und anhaltenden Schmerzen und den zu vielen Arztterminen und Physiotherapien habe ich kein TwiBas organisiert!
Wie’s im April ausschaut weiss ich noch nicht.
McDonalds: Mein Rheingewinn
10. März 2010Gewebemassage und vegetatives Nervensystem
10. März 2010Für mich war bis gestern beides “Bahnhof”.
Doch jetzt weiss ich dass es im Körper ein vegetatives Nervensystem gibt und mit einer Gewebemassage die Spannungen im Gewebe gelockert werden können. Gestern war also Versuch 1 dieser Behandlung.
Die Schmerzen sind unterdessen so stark, dass ich nicht mehr sagen kann woher der Schmerz kommt. Einzige Schmerzquelle welche ich noch feststellen kann, ist der gesamte Unterschenkel – von den Knien bis und mit den Fussgelenken. Einfach zu stark um jetzt ohne Schmerzmittel einigermassen geregelt etwas zu tun. Geschweige die Dehn- und Kraftübungen durchzuführen.
Jetzt heisst abwarten bis am Mittag. Dann bin ich wieder beim Arzt in der Schmerzklinik und erwarte ein Schmerzmittel um mir Linderung zu verschaffen. Ebenso verlange ich nochmals eine grosse Blutuntersuchung – vielleicht ist jetzt ja etwas nachweisbar schlecht…
The Book of Eli
09. März 2010Zum guten Glück war gestern Montag und der Eintritt ins Kino nicht ganz so teuer. Der Film “The Book of Eli” lohnt sich nicht im Kino anzuschauen. Wer will kann die langatmige, zum Teil auch billige Story bei Wikipedia lesen und sich den Kinoeintritt sparen.
Denzel Washington hat sehr gut gespielt und Milas Kunis war auch ein Lichtblick aber die Story hat alles wieder abgewertet.
Ich fühl mich nackt
08. März 2010Ich hab ja seit einer Woche ein neues Tape an den Beinen. Da ich nun am Mittwoch nochmals zum Arzt muss wegen verstärkten Schmerzen am Wochenende aus mir unerklärlichen Gründen und nun dringend ein Schmerzmittel will, welches wirkt und ohne heftigen Nebenwirkungen auskommt. Am Mittwochnachmittag wird sich noch herausstellen, ob ich einen Keil bei den Fersen in die Schuheinlage bekomme und am Donnerstag in der Physio möchte ich gerne nochmals, dass das Tape professionel aufgeklebt wird.
Daher habe ich mich jetzt schnell mal der Prozedur unterworfen und das Tape entfernt.

Damit beim nächsten entfernen die Schmerzen nicht ganz so schlimm sind, wird rasiert. Rechts sind die weissen Klebrückstände noch sichtbar...
Zum guten Glück habe ich mal den Braun bodycruZer zum testen bekommen. Jetzt kann das Gerät gleich nochmals zeigen wie gut es ist
Ich freue mich jetzt schon auf die Reaktion der Physiotherapeutin… und ja es hat geblutet und es ist auch nicht perfekt rasiert.
Eye of the Tiger
08. März 2010
via donnerbalken.ch
Zum schreien
08. März 2010Dieses Wochenende haben sich die Schmerzen drastisch verstärkt – mindestens doppelt so stark sind sie jetzt. Das Schlafen ging am Freitag- und Samstagabend eigentlich gut, dank genügend Bier.
Erst gestern Abend war ich wirklich am verzweifeln. Ohne Bier hatte ich die grösste Mühe nur schon einzuschlafen und erst recht durchzuschlafen. Trotz Schmerzpflaster, welches die Schmerzen ein wenig lindert und das Antidepressiva, welches mich müde macht.
Jetzt brauch ich dringenst einen Arzttermin beim behandelnden Arzt in der Schmerzklinik. Einerseits brauch ich endlich ein Schmerzmittel, welches die Heftigkeit der Schmerzen senkt und anderseits soll er mir nochmals Blut abnehmen um eine grosses Blutbild zu erstellen (wie bereits im Mai 2009).
Besser wäre natürlich es würde endlich das Problem gefunden werden und ich könnte die entsprechende Behandlung bekommen.













