Heute hatte ich den ersten Termin beim Diabetesarzt in diesem Jahr. Seit dem letzten Termin im Dezember hat sich wieder einiges getan. Einerseits habe ich vom Langzeitinsulin Lantus auf Levemir umgestellt und anderseits ist mein Bluzuckerspiegel wieder angestiegen, HbA1c-Wert von 7.6% auf 8.6%.
Mit einem Anstieg habe ich fast gerechnet, immerhin sind Weihnachten, Weihnachtsferien und Winterferien in diesem höheren Wert eingerechnet. Was wil ich damit sagen? Ganz einfach, in den Ferien ist meine Nahrungsmittelaufnahme unterschiedlicher als in Arbeitswochen. Ebenso ess ich in den Ferien schnell mal Auswärts viel und gut Weihnachten stell ich mal gleich mit viel Essen und viel süssem.
Dass der Diabetesarzt mit mir unzufrieden sein wird, war mir bereits vor Beginn der Sprechstunde bewusst. Immerhin habe ich zum wiederholten Male über seine Anordnungen inweggesetzt streng auf einen tiefen Blutzuckerspiegel zu achten, das Essen abzuwägen und die Nahrunsmitteltabelle zu verwenden, etc. Aber nur Einschränkungen helfen mir nicht um weiterzukommen und besser mit dem Diabetes zu leben.
Die Umstellung von Lantus auf Levemir ist noch in Ordnung und auch die Dosierungen bleiben sich gleich. Immerhin! Was ich aber ändern muss ist der Abstand der Injizierung. Unter der Woche nehm ich morgens immer um ca. 06:00 Uhr die erste tägliche Dosis. Die zweite nehm ich dafür sehr unterschiedlich. Zwischen 19:00 und 24:00 Uhr.
Da heisst es jetzt ab sofort möglichst immer im zwölf Stunden Rhytmus die Dosierungen zu injizieren. Sprich am Abend immer um ca. 18:00 Uhr. Daher hab ich jetzt einen Alarm am iPhone gestellt und dabei erklingt jedesmal folgende Melodie:
Wie lang ich wohl mit dieser Melodie durchhalte werde? Vielleicht länger als meine Mitmenschen Geduld haben sich immer wieder diese Melodie anzuhören.
Was ich aber am Wochenende tun soll wenn ich ausschlafe – also um 06:00 Uhr in der Früh aufstehen um Levemir zu spritzen und danach versuchen weiter zu schlafen? Nein, das geht nicht! Da wird wohl der Rythmus am Wochenende nicht stimmen und ich freue mich jetzt schon riesig auf die nächste Sprechstunde und die nächsten demotivierenden Worte.
Desweiteren kann ich mich nun schon wieder an eine neue Art der Insulintherapie gewöhnen. Die Freude darüber stand mir glaub ins Gesicht geschrieben. Den mein Diabetesarzt meinte, die vorige Therapie wäre sehr gut aber auch hochkomplex und diese neue hier ist einfach und simpel. Na immerhin! Den Durchblick hab ich zwar noch nicht ganz und trotzdem muss ab Morgen diese neue Insulintherapie von mir an mir angewendet werden.
Das ungute Gefühl, dass ich noch mehr Unterzuckerungen haben werde stört mich dabei am meisten. Warten wir daher doch erst mal den morgigen Tag ab.
Falls du es bis hierher durchgehalten hast: Bravo. Hast dich aber sicher gefragt, was nun der Titel mit den obigen Tatsachen gemeinsam hat. Ganz einfach: Wenn ich kein Diabetes mehr habe, würde ich einige Sorgen weniger haben und könnte mich über anderes den Kopf zerbrechen.
Bei annu.biz habe ich letzte Woche die rumvögelenden – nein nicht twitternde – Schneemänner und -frauen gesehen. Heute Morgen beim abarbeiten der vielen E-Mails welche in der vergangen Woche zusammengekommen sind, habe ich noch ein paar weitere Bilder von Schneemänner und -frauen bekommen.
Hätte ich diese Bilder noch vor meinen Ferien bekommen, wären in Saas-Fee ein paar tolle Schneeskulpturen zu besichtigen gewesen
In einigen Wagen der SBB gibts ja unterdessen bei jedem Abteil eine 230V Steckdose. Da einer von uns fünf Feriengeniessern eine kleine Nespressomaschine mitgenommen hat, dachten wir, wir könnten im Zug gemütlich für uns Kaffee machen.
Weit gefehlt! Kaffeemaschine eingesteckt, angeschaltet und die Sicherung für die Steckdose ist ab. Komisch, zweiter Versuch ergab genau das gleiche. Schade, so gab es halt keinen kostengünstigen, guten Kaffee.
Für Laptop und Mobile laden wird die Steckdose genügen, aber für ein Gerät das mehr Leistung braucht, ich tippe mal so ab 500W, kippt die Sicherung raus. Verständlich irgendwie, sonst würden alle Reisenden Strom abzapfen und irgendwann würde die Lok stehen bleiben
Kaum von den Ferien zurück bin ich bereits wieder voll am arbeiten. Zwar Zuhause aber trotzdem hätte ich von meinem Bruder erwartet, dass ich weniger zu tun gehabt hätte. Naja.
Was denn alles angefallen ist…? Stellungsnahme meines Bruder immer in kursiv.
Briefkasten leeren – da war noch Post vom Donnerstag drin! Och, hab’ ich vergessen.
Meinen Rucksack auspacken
Alle zu waschenden Kleider im Haus zusammensuchen. Ich habe einmal in der letzten Woche gewaschen.
Wäsche im Keller entsprechend den Waschgraden und farbig oder weiss sortieren.
Dass mein Bruder gewaschen hat, hab ich nach dem Berg Kleider nicht mehr geglaubt! Nachdem zwei Waschmaschinen bereits durch sind, ist der Berg immer noch riesig. (siehe Bild rechts).
Einkaufen gehen um eine Nahrungsmittelknappheit vorzubeugen Ich war zweimal einkaufen in der letzten Woche.
Alle leeren Glasflaschen entsorgen.
Den angefangen 110l-Abfallsack umfüllen und weiteren Abfall zusammensuchen und damit zwei 35l-Abfallsäcke füllen.
Beim Vater die Blumen giessen, weils der Bruder gestern nicht getan hat. Was gestern hätte ich nochmals hingehen sollen?
Nach der Pause für den Hausmann @klaeui werde ich wohl noch Staubsaugen und einige Male die Waschmaschine leeren, Wäsche aufhängen/tumblern und sicher auch noch das Abendessen für meinen Bruder und mich machen müssen.
Immerhin solls doch morgen Abend anständig aussehen, wenn unsere Eltern wieder nach Hause kommen. Für mich wird morgen der Tag eh erst wieder um 12:00 Uhr beginnen, da heute Abend noch ein wenig Ausgang angesagt ist
“Die Bemühungen von Finanzminister Hans-Rudolf Merz, keine Rechts- und Amtshilfe leisten zu wollen auf der Grundlage gestohlener Daten, sind löblich. Wirksamer wäre eine andere Strategie: Die Schweiz sollte die deutsche Regierung anzeigen wegen Anstiftung zu Industriespionage und zu illegalen Handlungen. Diese Massnahme hätte zur Folge, dass alle deutschen Minister, die unsere Grenze überschreiten, umgehend zu verhaften wären.”
Zitat von Roger Köppel aus dem Editorial der Weltwoche Nr. 5
Seit Samstag verweile ich in Saas-Fee in den (Ski-)Ferien. Zum Skifahren bin ich noch nicht viel gekommen. Dafür zu umso mehr Essen.
Skigefahren bin ich nur den ganzen Sonntag und am Dienstag bis zum Mittagessen. Am Montag habe ich mir noch etwas Sonne in der Höhe gegönnt. Gestern und Heute lag ich auf der faulen Haut. Gestern am Morgen war noch ausnüchtern angesagt vom Ausgang am Dienstagabend nach dem feinen Nachtessen im Steakhouse Chüestall. Das Restaurant ist sehr empfehlenswert für Fleisch- und Fischliebhaber. Der strenge Ausgang bis um 03:00 Uhr in der Früh hat am Mittwoch am Morgen noch mehr schlaf gefordert. Auch am Nachmittag wars mir nicht danach auf die Ski zu stehen.
Heute bin ich nun bereits gesundheitlich angeschlagen. Meine Nase läuft aus und die Müdigkeit ist wieder grösser. So hab ich mir heute nach dem Frühstück erneut das Bett vorgenommen und ein wenig gelegen. Ein Film vor dem Schlafen und dann gepennt bis um 15:00 Uhr. Danach gings wieder etwas besser.
Ob ich morgen nochmals die Ski unter die Füsse nehmen werde glaub ich nicht, da die Wetteraussichten schlecht sind. Gegen einen abermals gemütlichen Tag habe ich nichts.